Private Krankenversicherung
Die Vorteile der privaten Krankenversicherung gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung liegen klar auf der Hand. Grob kann man sagen, man erhält deutlich mehr Leistungen und zahlt weniger Beitrag, als bei der gesetzlichen Krankenversicherung. Diese Vorteile kommen allerdings nur zum tragen, wenn man überhaupt die Voraussetzungen für die PKV erfüllt.
Man kommt nur in den Genuss der privaten Krankenversicherung, wenn man eine der 3 Bedingungen erfüllt.
- Sie verdienen als Angestellter 3 Jahre lang mehr als die Betragsbemessungsgrenze von derzeit von 5.250,- Euro (jährlich 63.000,- Euro in den alten Bundesländern) oder 4.550,- Euro (jährlich 54.600,- Euro in den neuen Bundesländern).
- Sie sind Selbstständiger, Künstler oder Freiberufler.
- Sie sind Beamter, Vorstand oder Bundestags- bzw. Landtagsabgeordneter oder Richter.
Wer sich für eine Private Krankenversicherung entschlossen hat, kommt in den Genuss, sich von einem Chefarzt behandeln zu lassen, im Ein- oder Zweibettzimmer liegen zu können, statt im Mehrbettzimmer von bis zu 6 Betten, erstklassischer zahnmedizinischer Behandlung bei Profilaxe und Zahnersatz, Zuzahlungsfreiheit der meisten alternativen Heilbehandlungen und Brillen bzw. Kontaktlinsen, keine Krankenhauszuzahlungen, keine Zuzahlungen in Apotheken und vielen mehr.
Vor dem Abschluss einer privaten Krankenversicherung sollte man allerdings gut vergleichen. Nicht nur die Wahl der richtigen Gesellschaft ist wichtig, sondern auch die Wahl des richtigen Versicherungstarifes. Es gibt viele Versicherungen, die gute und schlechte Tarife haben, da die schlechten Tarife zum Teil „überaltert“ sind. Daher lieber einmal mehr vergleichen als einmal zu wenig und am besten von einem unabhängigen Versicherungsmakler beraten lassen. Mehrere Berater zu konsultieren kann auch nichts schaden.